Kuba Reisetipps

Die sozialistische Republik Kuba ist ein mittelamerikanischer Inselstaat der Karibik, der sich über 110.861 Quadratkilometer Land erstreckt. Der Archipel ist Teil der Großen Antillen. Die Republik besteht aus der großen Hauptinsel mit der Hauptstadt Havanna und 4.195 zum Teil sehr kleinen Nebeninseln, deren größte den Namen „Isla de la Juventud“ trägt. Im Nordwesten grenzt Kuba an den Golf von Mexico, im Nordosten an den Atlantischen Ozean und im Süden an das Karibische Meer. Nördlich von Kuba liegen die Bahamas, im Süden finden sich die Kayman-Inseln und Jamaica. Weitere Nachbarinseln sind im Südosten Haiti und die Dominikanische Republik, sowie Puerto Rico. Warmes Tropenklima herrscht bei jahresdurchschnittlichen 25 Grad. Die trockenen Monate November bis April bilden die angenehmste Reisezeit.

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Weite Ebenen, Zuckerrohr- und Tabakplantagen und ausgedehnte Hügellandschaften bestimmen das Bild Kubas. Die höchste Erhebung ist der Pico Turqino (1.974m) in der Sierra Maestra.
Zahlreiche herrliche Naturparks und Naturschutzgebiete auf Kuba laden zum Wandern und zum Staunen ein.

Wunderbare Strände (300 Sandstrände, 200 Buchten), geheimnisvolle Tauchparadiese, bizarre Felsgebiete, Mangrovenwälder und Sümpfe bietet die kubanische Küste auf nahezu 6000 km Länge.
Ungefähr zwei Millionen Einwohner leben in Havanna, deren frühere Eleganz zunehmend dem Verfall anheimgegeben ist. Hier finden Nachtleben und Kultur statt. Die nächstgrößten lebensfrohen Städte sind Santiago de Cuba, Holguín und Camagüey, wo nach Havanna die zweitgrößte Altstadt auf Cuba erhalten ist. Die spanischen Bauwerke in der kleinen Stadt Trinidad gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Kolonialarchitektur, sowie herrliche Zeugnisse von Art Deco und Historismus beeindrucken nicht nur Nostalgiker. Che Guevaras Grab befindet sich in Santa Clara. Ganz im Südosten liegt der umstrittene US-Marinestützpunkt in der Guantanamo Bay.

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Insgesamt leben auf Kuba mehr als 11 Millionen Einwohner, die Spanisch sprechen. Die Bevölkerung besteht zu 65 Prozent aus Weißen, zu 25 % aus Mulatten und Mestizen und zu 10 Prozent aus Schwarzen. Vor Ankunft der Spanier siedelte das inzwischen ausgestorbene präkolumbische Volk der Taíno auf der Insel. Im 17. Und 18. Jahrhundert brachten die spanischen Kolonialherren Zehntausende, vornehmlich westafrikanische Sklaven auf die Insel: für die Arbeit auf ihren Zuckerrohrplantagen. Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 75 Jahren für Männer und 80 Jahren für Frauen. Über die Hälfte der Bevölkerung ist konfessionslos, eine Minderheit von knapp 4 Prozent ist protestantisch. Die Katholiken machen bis zu 40 % der Bevölkerung aus. Sehr lebendig ist auch die Santería, eine Mischreligion mit christlichen Elementen und Elementen der afrikanischen Yoruba. Kubas Schutzpatronin ist die Barmherzige Jungfrau von El Cobre.

Zucker und Tabak sind Kubas wichtigste Exportgüter, gefolgt von medizinischen Produkten. Legendär sind die kubanischen Zigarren: Havanna, Cohiba, Montecristo – und auch die Rum-Mixgetränke: Cuba libre, Mojito und Daiquiri. Seit den Zeiten der Prohibition locken sie Touristen nach Kuba. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, besonders als Devisenbringer: 2,5 Millionen Touristen bereisten Kuba im Jahr 2010, wobei mit Abstand die meisten (945.000)aus Kanada kamen.