Holguin

“Such a beautiful thing has never been seen” diese Worte sagte Cristopher Columbus am 27. Oktober 1492 einer Legende zufolge, als er das erste Mal seinen Fuß auf die Erde von Kuba setzte. Es war in Caro Bariay, das Gebiet gehört heute zur Provinz Holguín. Die Hauptstadt dieser Provinz ist die gleichnamige Stadt Holguin, die im Jahr 1545 von dem Spanier Garcia de Holguín gegründet wurde. Die Provinz Holguin befindet sich im Osten Kubas, ist etwa 9.200 Quadratkilometer groß und hat mehr als eine Million Einwohner. Auf dem Internationalen Flughafen Frank País kommen die Besucher Holguins an. Das Klima in Holguin ist tropisch und die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen angenehmen 25 bis 30 Grad Celsius. Am schönsten ist es dort zwischen November und Mai, wenn die Regenzeit vorbei ist.

In der Stadt befinden sich mehrere Parks unter anderem der Galixto Garcia Park, in deren Nähe auch die Galerien Moncada sowie Bayado liegen. Außerdem gibt es eine Bibliothek, mehrere Museen sowie den Club Casa de la Trova in Holguin. Auf dem Berg Lona de la Cruz befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem es einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt gibt. Erbaut wurde die Stadt im spanischen Kolonialstil. Erreichbar ist der Aussichtspunkt über 450 Stufen. Im Südosten von Holguin befindet sich der Nationalpark “Parque Nacional La Mensura”. Hier gibt es einen dichten Kiefernwald sowie einen Bergregenwald. Den interessanten Kontrast zwischen den Wäldern kann sich der Wanderer im Naturpark ansehen. Fidel Castro Ruz, der Revolutionsführer und frühere Präsident Kubas, wurde in Biran in der Provinz Holguin geboren.

Das Gebiet um Holguin verspricht den Urlaubern ein unvergessliches Erlebnis. Das Naturparadies Cayo Saería befindet sich im Nordosten der Provinz, hier gibt es mehr als zehn noch vollkommen unberührte Strände. In der Nähe von Holguin befinden sich die schönsten Strände Kubas, und zwar Guardalavaca, Playa Pesquero sowie Playa Esmeralda. Die Strände sind sauber, haben warmes, klares sowie türkisfarben schimmerndes Wasser, sehr feinen Sand und sind von einer wunderschönen Vegetation umgeben. Zum Schnorcheln sowie zum Tauchen herrschen exzellente Bedingungen, da hier sehr schöne Korallen auf dem Meeresgrund wachsen. In der Nähe von Guardalavaca befinden sich der Naturpark “Bahía de Naranjo” sowie “El Chorro de Maita”, das Taino Village sowie die kleine Stadt Banes, die auch “archäologische Hauptstadt Kubas” genannt wird. Die unberührte Schönheit des Playa Blanca sowie die beiden Hügel “La Silla de Gibara” sowie “La Mezquita” zogen die Aufmerksamkeit von Christopher Columbus auf sich. Diese Attraktionen von Bariay sind auch heute noch für historisch sowie kulturinteressierte Besucher von großem Interesse. Auch der Hafen von Gibara etwas weiter östlich ist sehenswert. Hier befinden sich auch der wichtigste architektonische Komplex der Provinz sowie Ruinen, die einen großen Wert darstellen, und zwar “El Cuartelón” sowie “La Batería de Fernando VII.” Gibara war der wichtigste Hafen während der Kolonisation im Nordosten Kubas.