Guardalavaca

Ferienparadies Guardalavaca – Entspannter Osten Kubas

Guardalavaca ist neben Santiago de Cuba das wichtigste touristische Zentrum im Osten Kubas. Ideal für einen erholsamen Badeurlaub an der Karibikseite der Insel, kombiniert mit interessanten Ausflügen in die Umgebung.

Fern von Havanna wirken die Kubaner im Osten der Insel freier und fröhlicher. Sie sind großteils Nachkommen afrikanischer Arbeitssklaven, die einst mit den Sklavenschiffen über Santiago de Cuba ins Land gebracht wurden. Mit ihrer ansteckenden Lebenslust meistern diese Kubaner den oft schwierigen Alltag und bringen Schwung in den berühmten Karneval von Santiago de Cuba.

Die Anreise in das Ferienparadies Guardalavaca erfolgt über den ca. 60 km entfernten Flughafen Holguin. Abgesehen von der Sierra Maestra, die auf 2005 Meter ansteigt, besteht die Provinz Holguin aus einer sanften Hügellandschaft mit subtropischer Vegetation, unterbrochen von Zuckerrohfeldern und kleinen kubanischen Bauernhöfen. Die Küste säumen hinreißende Korallensandstrände mit einem eindrucksvollen Korallenriff, ein beliebter Anziehungspunkt für Tauchtouristen. Dank neuer Hotels und inzwischen gut ausgebauter touristischer Infrastruktur, braucht Guardalavaca den Vergleich mit anderen karibischen Reisezielen nicht zu scheuen. Diese Hotelanlagen befinden sich an den drei langen Hauptstränden rund um die Playa Guardalavaca. Anschließend zerteilt sich die Küste in kleinere Strände mit romantischen Buchten und Felsen. Guardalavaca bietet ein kleines Einkaufszentrum, Restaurants, die Diskothek La Roca und ein Tauchcenter. Im Delphinarium können Sie Delphine aus der Nähe bestaunen und mit ihnen schwimmen.

Der Osten Kubas ist zu schade für einen reinen Badeurlaub. Es gibt in der Gegend vieles zu entdecken. In Banes, ca. 35 km südlich von Guardalavaca, liegen zwei der wichtigsten archäologischen Museen Kubas. Rund 1000 Beigaben aus indianischen Gräbern sowie bis zu zweitausend Jahre alte Indianerskelette, die Ende der achtziger Jahre östlich von Banes gefunden wurden, sind hier zu besichtigen. In Cayo Banay erinnern 16 indianische Götterstatuen an den Herbst 1492, als Kolumbus hier erstmals kubanischen Boden betrat.

Ca. 180 km südlich von Guardalavaca liegt Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt der Insel. Zum Schutz gegen britische Piraten wurde im 17. Jahrhundert das Castillo del Morro errichtet, heute ein beliebtes Ausflugsziel. Viele französische Namen und die Musik erinnern an die vielen aus Haiti stammenden Siedler, damals Franzosen, die sich mit den Spaniern gegen die Briten verbündet hatten. In den Musikkneipen glaubt man sich fast nach New Orleans versetzt. Santiago de Cuba war auch die Keimzelle der Revolution. Im Jänner 1959 verkündete Fidel Castro vom Balkon des Rathauses aus, den Sieg der kubanischen Revolution. Sehenswert sind auch das Kolonialmuseum Parque Céspedes und das Karnevalsmuseum.

Schon von den Kolonialherren gepflegt, ist die kubanische Musik legendär. Die bekanntesten lateinamerikanischen Tänze Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa stammen ursprünglich von der Insel. Berühmt sind auch die ländlichen Lieder, allen voran „Guantanamera“. Diese Musik im Hintergrund in einer Strandbar von Guardalavaca, serviert mit Kubas Nationalgetränk, dem Mojito – rundet Ihren perfekten Kubaurlaub ab.